.

Integrationsvarianten

Was sind Integrationsvarianten?

Integrationsvarianten beschreiben unterschiedliche Möglichkeiten, ein technisches System, Tool oder Skript in eine Website, einen Online-Shop oder eine Webanwendung einzubinden.

Im Consent-Management-Kontext geht es dabei vor allem darum, wie ein Cookie-Banner eingebunden wird und wie zustimmungspflichtige Dienste technisch kontrolliert werden. Je nach Website, CMS, Shopsystem oder technischer Umgebung kann eine andere Integrationsvariante sinnvoll sein.

Bei CCM19 bezieht sich der Begriff insbesondere auf verschiedene Wege, den Cookie-Consent-Manager in eine Website einzubinden und die verwendeten Skripte, Cookies und externen Dienste zu verwalten.

 

Hat Ihre Seite ein DSGVO-Problem? Jetzt kostenlos checken!

Wie hoch ist das Bußgeld Risiko für Ihre Webseite? Jetzt Webseiten Adresse eintragen und ermitteln lassen, durch welche Cookies und Third-Party Services Risiken entstehen.

 

Warum gibt es unterschiedliche Integrationsvarianten?

Websites sind technisch sehr unterschiedlich aufgebaut. Manche Seiten nutzen ein klassisches Content-Management-System, andere ein Shopsystem, einen Tag-Manager, individuelle Templates oder eigene technische Entwicklungen.

Deshalb gibt es nicht immer nur einen einzigen passenden Weg zur Integration. Eine einfache Website kann häufig über einen Code-Schnipsel im Head-Bereich eingebunden werden. Bei komplexeren Setups können zusätzliche Anpassungen nötig sein, zum Beispiel bei Tag-Managern, eingebetteten Skripten oder individuellen JavaScript-Lösungen.

Unterschiedliche Integrationsvarianten helfen dabei, die technische Einbindung an die jeweilige Website anzupassen.

Welche Integrationsvarianten gibt es bei CCM19?

CCM19 beschreibt verschiedene Integrationsvarianten, mit denen der Cookie Consent Manager auf einer Website eingebunden und mit den vorhandenen Skripten verbunden werden kann. Welche Variante sinnvoll ist, hängt von der technischen Umgebung und den eingesetzten Diensten ab.

Typische Varianten sind:

  • Script-Blocking
  • direkte Integration
  • direkte manuelle Integration
  • Integration über den Tag Manager
  • Integration über Plugins oder CMS-Anleitungen
  • individuelle Integration bei Sonderfällen

Die Standardvariante ist in vielen Fällen das Script-Blocking. Dabei untersucht der CCM19 Scanner die Website und erkennt verwendete Skripte. Aus diesen Informationen wird der Inhalt des Banners zusammengestellt. Der CCM19-Code-Schnipsel wird in die Website integriert, während die weitere Verwaltung über die Benutzeroberfläche erfolgt.

Was bedeutet Script-Blocking?

Script-Blocking ist eine Integrationsvariante, bei der zustimmungspflichtige Skripte zunächst blockiert werden können, bis eine passende Einwilligung vorliegt.

Bei CCM19 ist dies die Standardvariante, die auch im Onboarding-Prozess verwendet wird. Der Scanner analysiert die Website und erkennt vorhandene Skripte. Anschließend können die gefundenen Einbindungen in CCM19 verwaltet und im Cookie-Banner dargestellt werden.

Diese Variante ist besonders hilfreich, wenn eine Website bereits verschiedene externe Dienste nutzt und diese abhängig von der Nutzerentscheidung kontrolliert werden sollen.

Was bedeutet direkte Integration?

Bei der direkten Integration wird CCM19 über einen bereitgestellten Code-Schnipsel in die Website eingebunden. Dieser Schnipsel wird im CCM19-Dashboard passend zur jeweiligen Domain bereitgestellt.

In vielen Fällen wird der Einbindungscode im <head>-Bereich der Website eingefügt. Dadurch kann CCM19 frühzeitig geladen werden und das Cookie-Banner anzeigen.

Diese Variante ist oft die Grundlage der Integration. Sie sorgt dafür, dass CCM19 überhaupt auf der Website verfügbar ist.

 

Hat Ihre Seite ein DSGVO-Problem? Jetzt kostenlos checken!

Wie hoch ist das Bußgeld Risiko für Ihre Webseite? Jetzt Webseiten Adresse eintragen und ermitteln lassen, durch welche Cookies und Third-Party Services Risiken entstehen.

 

Wann ist eine manuelle Integration sinnvoll?

Eine manuelle Integration kann sinnvoll sein, wenn eine Website technisch individuell aufgebaut ist oder wenn Skripte nicht automatisch erkannt oder kontrolliert werden können.

In solchen Fällen werden einzelne Dienste gezielt angepasst, damit sie erst nach der entsprechenden Einwilligung geladen werden. Das kann etwa notwendig sein, wenn Skripte direkt im Template, in eigenen JavaScript-Dateien oder in speziellen Modulen eingebunden sind.

Eine manuelle Integration erfordert mehr technisches Verständnis, bietet aber mehr Kontrolle. Sie ist besonders bei komplexen oder individuell entwickelten Websites relevant.

Wie funktioniert die Integration über einen Tag Manager?

Bei vielen Websites werden Marketing-, Analyse- oder Tracking-Skripte über einen Tag Manager eingebunden. In solchen Setups kann es sinnvoll sein, den Google Tag Manager datenschutzkonform mit CCM19 einzubinden.

Dabei wird gesteuert, wann bestimmte Tags ausgelöst werden dürfen. Entscheidend ist, dass ein Tag nur dann geladen wird, wenn die dafür notwendige Einwilligung vorliegt.

Diese Variante ist vor allem für Websites relevant, die viele Marketing- oder Analyse-Tags nutzen und diese zentral über ein Tag-Management-System verwalten.

Welche Rolle spielen CMS- und Shop-Systeme?

Viele Websites verwenden Systeme wie WordPress, TYPO3, Joomla, Shopware, Shopify, Wix oder andere CMS- und Shop-Lösungen. Für solche Systeme gibt es häufig eigene Anleitungen oder Plugins, die die Integration erleichtern.

CCM19 beschreibt, dass das Tool mit vielen gängigen CMS und Shop-Systemen kompatibel ist und flexibel angepasst werden kann. Für WordPress empfiehlt CCM19 zum Beispiel die Nutzung eines Plugins, das den Code-Schnipsel automatisch an der passenden Stelle platziert.

CMS- und Shop-Integrationen sind besonders hilfreich, wenn Website-Betreiber CCM19 ohne tiefere technische Eingriffe einbinden möchten.

Was sollten Website-Betreiber bei der Integration beachten?

Eine Integration ist nur dann zuverlässig, wenn sie korrekt eingerichtet und getestet wird. Der Code-Schnipsel sollte vollständig eingebunden sein und auf allen relevanten Seiten verfügbar sein.

Außerdem sollten die erkannten Skripte, Cookies und Einbindungen geprüft werden. CCM19 weist in der Dokumentation darauf hin, dass verwendete Tools und externe Quellen als Einbindungen angelegt und getestet werden müssen, damit sie im Banner korrekt angezeigt und verwaltet werden können.

Wichtig ist vor allem:

  • Code-Schnipsel korrekt einbinden
  • Einbindung auf allen relevanten Seiten prüfen
  • erkannte Skripte und Cookies kontrollieren
  • notwendige und optionale Dienste korrekt unterscheiden
  • Einbindungen testen
  • Cookie-Banner im Frontend prüfen
  • mobile Darstellung kontrollieren
  • Datenschutztexte und Anbieterinformationen aktuell halten
  • Änderungen an der Website erneut testen

Eine Integrationsvariante beschreibt also nicht nur, wie ein Tool technisch eingebunden wird. Sie entscheidet auch darüber, wie gut Cookie-Banner, Skriptsteuerung und Consent-Verwaltung im Zusammenspiel mit der Website funktionieren.